Schufa Löschfristen

Die Schufa Löschzeiträume

Dateschützer und Wirtschaftsauskunfteien vereinbaren Verhaltensregeln für Löschfristen und gewährleisten so Rechtssicherheit und Klarheit. Keine Kreditkarte wegen negativer Schufa-Eintragung? Es gelten unterschiedliche Löschzeiträume für die Einträge. Existieren in der Schufa automatische Löschfristen? Der übliche Löschzeitraum für Forderungen beträgt drei Jahre.

Verhaltenskodex Löschfristen

Eingetreten sind die Verpflichtungen, die sich aus diesen Verhaltensvorschriften ergeben, sind verpflichtet, diese ab dem Tag des Beitrittes einzuhalten. Die Vereinigung wird den Eintritt der Gesellschaften dokumentieren und in angemessener Weise bekannt geben. Dazu gehört auch die bisher in 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 4 BDSG (alte Fassung) vorgesehene Prüf- und Löschung.

Damit soll nach vier bzw. drei Jahren überprüft werden, ob eine längere Lagerung noch notwendig ist. In der Regel wurde damit die Streichung von nicht mehr relevanten Sachverhalten durchgesetzt. Dagegen haben die in § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 4 BDSG (alte Fassung) festgelegten Verjährungsfristen auch die Notwendigkeit der fristgerechten Aufbewahrung im Interesse der Parteien erkannt.

Der Klärung halber wird darauf verwiesen, dass die tagesgenaue Streichung auch die Streichung am dem Bilanzstichtag nachfolgenden Wochende umfasst. Eine Sonderprüfung im Einzelnen auf Verlangen der betroffene Stelle (gemäß 17, 21 DS-GVO) ist durch diese Verhaltensvorschriften nicht ausgeschlossen. Der DW Verein hat daher im Benehmen mit seinen Mitgliedsunternehmen folgende Termine zur Überprüfung der Notwendigkeit der Streichung der gespeicherten personenbezogenen Bestandsdaten im Interesse der Rechtmäßigkeit bei der Bearbeitung der für die Bonitätsprüfung verwendeten Angaben aufgesetzt.

Mit den hier dargelegten Terminen werden vereinheitlichte Normen geschaffen und die Mitgliedsunternehmen verpflichten sich freiwillig, die in diesem Papier dargelegten Regeln zu befolgen und an diese anzugleichen. Auch nach Inkrafttreten des DS-GVO am 25. Mai 2018 werden Datenschutzfragen im Kreditvermittlungssektor eine sehr wichtige Rolle spielen, und es wird nach wie vor für Klarheit über die von den Kreditvermittlern angewandten Prüf- und Löschfristen gesorgt und damit eine gerechte Abwicklung gewährleistet.

Für die Datenverarbeitung durch die Mitgliedsfirmen in Deutschland gelten die hier aufgeführten Verhaltensvorschriften; sie beinhalten keine Angaben zu Speicher- und Löschfristen für die Datenverarbeitung von personengebundenen Unternehmen außerhalb Deutschlands. In diesen Verhaltensvorschriften sind keine Bestimmungen über die sachliche Rechtfertigung für die Aufbewahrung persönlicher Angaben vorgesehen. Auch die Festlegung von Aufbewahrungs- und Löschfristen deutet nicht auf die Legalität ihrer Aufbewahrung hin.

Nachfolgende Lösch- und Aufbewahrungsfristen sind anwendbar, gleichgültig, ob die zugrundeliegenden Informationen auf Rechtsgrundlage oder auf der Basis einer Einwilligung gesammelt und aufbewahrt wurden. Nach und nach sollen die Verhaltensvorschriften um weitere datenschutzrechtliche Tatsachen ergänzt werden. Personenbezogene Angaben zu fälligen, ausstehenden und unbestrittenen Forderungen: a) Personenbezogene Angaben zu fälligen und unbestrittenen Ansprüchen werden so lange aufbewahrt, wie ihre Erfüllung nicht bekannt ist; die Erforderlichkeit einer kontinuierlichen Aufbewahrung ist in jedem Fall drei Jahre (auf den Tag) nach Eintritt des betreffenden Ereignisses (z.B. Erstregistrierung der Inanspruchnahme oder Fortschreibung des Saldos) zu überprüfen. b) Personenbezogene Angaben werden bis zum Tag drei Jahre nach der Erfüllung der in Anspruch genommen.

Ungeachtet dessen wird auf Wunsch der betroffenen Person eine Einzelbeurteilung durchgeführt, ob die Aufbewahrung der Angaben noch erforderlich ist (Art. 17 Abs. 1 Buchst. a) DS-GVO). a) Angaben aus den Schuldnerregistern der Zentralvollstreckungsgerichte (Eintragungen gemäß 882c Abs. 1 S. 1 Nr. 1 - 3 ZPO) werden drei Jahre nach der Eintragungsfrist in das Schuldnerregister, jedoch verfrüht gestrichen, wenn die Kreditanstalt vom Zentralvollstreckungsgericht zur Streichung aufgefordert wird. b) Angaben zum (Verbraucher- oder ordentlichen) Insolvenzverfahren: a) Angaben aus den Schuldnerregistern der Zentralvollstreckungsgerichte (Eintragungen gemäß 882c Abs. 1 S. 1 Nr. 1 - 3 ZPO) werden drei Jahre nach der Eintragungsfrist gelöscht.

Reguläre ) Insolvenzverfahren oder Resteintreibungsverfahren werden auf den Tag drei Jahre nach Abschluss des Verfahrens oder der Gewährung der Resteintreibung aufgehoben. Die Ablehnung eines Insolvenzantrags mangels Vermögens wird auf den Tag nach drei Jahren aufgehoben. a) Angaben zu ungestörten vertraglichen Angaben über Kreditbeziehungen, die mit der darauf beruhenden Reklamation belegt sind (insbesondere Kredite, Finanzhilfen, Ratenlieferverträge oder Teilzahlungen), werden bis zur Begleichung der darauf beruhenden offenen Reklamation aufbewahrt; wird die Begleichung angekündigt, werden die personengebundenen Angaben danach genau drei Jahre später vernichtet.

a) Angaben über ungestörte vertragliche Daten zu ohne Verpflichtung dokumentierten Abrechnungen ( "Girokonten", Zahlungskarten, Telekommunikationsabrechnungen oder Energiekonten) werden so lange aufbewahrt, wie die Abrechnungen gehalten und bei Kündigung gestrichen werden. c ) Angaben zu Verträgen, für die eine Beweissicherung durch das Gesetz vorgeschrieben ist (z.B. für Pfändungskonten oder Basiskonten), werden so lange aufbewahrt, wie sie vorhanden sind; wird eine Kündigung dieser Konti angekündigt, werden sie gestrichen. d) Angaben zu Garantien werden mit der Bekanntgabe der Kündigung der Garantie gestrichen. e) Auf Kreditkonten geführte Terminkonten werden bis zu dem Tag nach drei Jahren nach Rückzahlung aller Schadensfälle gestrichen.

Auf Verlangen des Betreffenden sind die oben genannten Angaben unverzüglich nach Fertigstellung gemäß den oben genannten Bestimmungen zu unterdrücken. Weitere Daten: a) Persönliche Verschreibungen sind drei Jahre lang tagesgenau aufzubewahren; danach ist die Notwendigkeit einer weiteren Aufbewahrung für weitere drei Jahre zu prüfen. Anschließend werden sie täglich gestrichen, es sei denn, eine längere Aufbewahrung ist zur Identifikation notwendig. b) Angaben über den missbräuchlichen Einsatz eines Accounts oder einer Kard. b) Angaben über den missbräuchlichen Einsatz eines Accounts oder einer Kardin... nach drei Jahren werden täglich gestrichen.

Anschliessend werden die Resultate ausgewertet und die Notwendigkeit der künftigen regulären Laufzeit der kontinuierlichen Speicher bestimmt. d) Informationen über Ersuchen Dritter werden tagesaktuell für einen Zeitraum von mind. einem Jahr, maximal jedoch drei Jahren aufbewahrt. Auf Verlangen der betroffene Person sind die mit diesen Anträgen zusammenhängenden Informationen nach einem Jahr zu löschen. e) Die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Datenspeicherung aus anderen öffentlich/öffentlich zugänglichen Datenquellen, die sich auf Personen beziehen, ist längstens nach drei Jahren zu überprüfen.

Bei der Verarbeitung wie z.B. der Abänderung oder Streichung im Firmenbuch werden personenbezogene Nutzerdaten nach drei Jahren gelöscht. Der Beitritt der Gesellschaften zu diesen Regeln stellt sicher, dass die hier festgelegten Prüf- und Löschfristen zu jeder Zeit eingehalten werden können. Ungeachtet der Funktionen und Kompetenzen der jeweils für das Thema Betriebsdatenschutz verantwortlichen und der jeweils für das Thema verantwortlichen Behörden benennt der DW-Verband eine von der jeweils verantwortlichen Behörde gemäß 41 Abs. 1 DS-GVO akkreditierte Einrichtung zur Kontrolle der Erfüllung dieser Verhaltensvorschriften.

Dies kann nach Ermessen des Vereins DW eine außerbetriebliche Einrichtung sein, die über die notwendige Zulassung oder ein entsprechendes internes Organ des Vereins verfügen. a. a. hat zur Genüge der verantwortlichen Kontrollinstanz ihre Selbständigkeit und Kompetenz in Bezug auf den Gegenstand der Aufsicht bewiesen; b. hat zur Genüge der verantwortlichen Kontrollinstanz bewiesen, dass ihre Aufgabenstellung nicht zu einem Zielkonflikt führt; c. hat je nach Zahl, Umfang und Komplexit ität der zu überwachnden Unterneh -men sowie dem risikominimetrischen Inhalt der Rechenschaftsablage ausreichende Finanz- und Personalressourcen zur Verfügung; und hat dies zurGenüge der verantwortlichen Kontrollserv behörde nachweisen.

e. hat der verantwortlichen Kontrollstelle bestimmte Kontaktpersonen und deren Kontaktangaben für die Kontrolle zur Verfügung gestellt; f. Im Falle einer verbandsinternen Kontrollstelle ist die Organisationsstruktur der Agentur bis einschließlich der darunter liegenden Führungsebene von den anderen Verbandsbereichen abgekoppelt; in diesem Falle wird die DW dafür sorgen, dass die dortige Kontrollstelle weisungsunabhängig agieren kann und im Geltungsbereich ihrer Aufgaben vor allfälligen Verdachtsmomenten geschuetzt ist.

Die mit der Beaufsichtigung dieser Verhaltensvorschriften betraute Prüfstelle hat folgende Funktionen und Verpflichtungen zu erfüllen: a. Laufende Beobachtung und jährlich wechselnde Prüfung einer ausreichenden Zahl von beitretenden Gesellschaften in Bezug auf den Risikoinhalt der Verarbeitung und die identifizierten Beschwerdepunkte sowie gelegentliche Prüfung des beitretenden Betriebes (insbesondere bei Beschwerden über die angebliche Nichtkonformität mit diesen Verhaltensvorschriften durch ein beitretendes Unternehmen). b. Ein regelmäßiges und gelegentliches Überwachen der Eignung dieser Verhaltensvorschriften.

Dazu gehört auch die Konzeptüberprüfung, ob diese Verhaltensvorschriften praktikabel, ausreichend genau und nachvollziehbar sind, ob sie den Regulierungsbedarf decken und ob sie von der Praktik angenommen werden. Sofortige Mitteilung der getroffenen Maßnahmen und ihrer Rechtfertigung sowohl an die Leitung des betreffenden Betriebs als auch an die für das betreffende Betriebsmittel zuständige Datenschutzbehörde.

Die Kontrollinstanz ist in der Lage, direkt an die Geschäftsführung der verbundenen Gesellschaften zu berichten. d. Auf Anfrage erteilen die Mitgliedsunternehmen die notwendigen Auskünfte. Er hat Zugriff auf alle persönlichen Angaben, Verarbeitungen und andere Angaben, die für die Erfuellung seiner Aufgabe erforderlich sind. Über ihre Tochtergesellschaften hat sie auch Zutritt zu den Geschäftsräumlichkeiten, einschließlich aller EDV-Anlagen.

e. Die Aufsichtsbehörde hat ihre Überwachungsaktivitäten zu dokumentieren und gegebenenfalls angemessene Vorkehrungen gegen die beitretenden Betriebe zu treffen, um sicherzustellen, dass die hier festgelegten Verhaltensvorschriften beachtet und ggf. von der DW in Absprache mit den verantwortlichen Aufsichtsbehörden weiter entwickelt werden. f.

Bei Verstößen gegen diese Verhaltensvorschriften trifft die Prüfstelle angemessene Vorkehrungen gegen die betroffenen Verpflichtungen, um die festgestellte Verletzung und ihr Wiederauftreten zu verhindern. Er wird alle Angaben über Firmen und Privatpersonen (einschließlich betroffene oder beschwerdeführende Personen) streng und strengstens vertraulich behandelt. Die Kontrollbehörde ist befugt, der zuständigen Kontrollbehörde Auskunft zu erteilen, soweit dies für die Erfuellung ihrer Tätigkeiten und Verpflichtungen notwendig ist.

Er unterrichtet unverzüglich die Leitung des betroffenen Instituts und die für das betreffende Institut verantwortliche Kontrollinstanz über festgestellte Verletzungen dieser Verhaltensvorschriften sowie über die ergriffenen Gegenmaßnahmen und die Gründe für diese Verletzungen. g. Die Kontrollinstanz hat das Recht, beitretende Institute von diesen Verhaltensvorschriften auszunehmen, wenn wiederholte oder nicht beanstandete Verletzungen dieser Verhaltensvorschriften auftreten.

Die vorliegenden Verhaltensvorschriften sowie die in Nummer III. genannten Überwachungsregeln finden Anwendung, soweit das Recht in Bezug auf ihren Inhalt geändert wird oder wenn auf Gemeinschaftsebene anderslautende Beschlüsse getroffen werden (Europäischer Datenschutz-Ausschuss, EuGH). Der DW Verein unterbreitet der verantwortlichen Aufsicht mindestens zwei Jahre vor dem Auslaufen einen schriftlich erstellten Bewertungsbericht.

Spricht sich die Aufsichtsstelle nicht dagegen aus, so werden diese Verhaltensvorschriften um weitere sechs Jahre verlängert.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum